Beamte als Pflegefall belastet die Angehörigen

Wenn Beamte durch Unfall oder Krankheit plötzlich handlungsunfähig oder gar pflegebedürftig werden, sind die Angehörigen schnell überfordert: Hohe Rechnungen müssen kurzfristig bezahlt werden, Eigenanteile sind rasch zu prüfen. Beihilfeberechtigte müssen nicht nur mit der privaten Krankenversicherung und der Beihilfestelle abrechnen, sondern sie müssen vor allem meist mit dem Bezahlen der Krankenkostenrechnungen in Vorleistung treten. Die Konsequenz für die Angehörigen: Statt sich der Pflege widmen zu können, müssen sie sich mit einer Fülle undurchschaubarer Belege, nicht nachvollziehbarer Bescheide und nicht kontrollierbarer Überweisungen beschäftigen.

Beihilfeberater erledigt kompletten „Papierkrieg“

Diese Prüfung kann ein sogenannter Beihilfeberater übernehmen – und damit für eine enorme Entlastung der Angehörigen des Beihilfeberechtigten sorgen. Einen Komplettservice bietet beispielsweise die Berliner Kanzlei Medirenta an, mit rund dreißig Mitarbeitern ist sie bundesweit für ihre Mandanten tätig. Diese schicken dem Beihilfeberater alle Unterlagen, Belege und Rechnungen zu, die mit Kranken- oder Pflegekosten zu tun haben. Alles Weitere wird dann von den Sachbearbeitern erledigt. Rechnungen und Belege werden auf formale und sachliche Richtigkeit geprüft, ebenso die Bescheide sämtlicher Kostenträger im Gesundheitswesen, zudem übernehmen die Berater die Beantragung von Heil- und Hilfsmitteln. Auch die gesamte Korrespondenz bis hin zu außergerichtlichen Widersprüchen gehört zum Spektrum der Rechtsdienstleistung eines Beihilfeberaters (rechtsberatender Beruf nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz). Mehr Infos gibt es unter www.medirenta.de.

Fallbeispiel: Wer hilft dem Helfer?

Karin S. beispielsweise ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist voll berufstätig. Als ihre Eltern erste altersbedingte gesundheitliche Probleme haben, sorgt sie dafür, dass diese in ihre Nähe ziehen und kümmert sich sehr um ihren nun pflegebedürftigen Vater. Er ist pensionierter Bundesbeamter. Um die Krankenkostenabrechnung kümmert sich seine Frau, eine pensionierte Lehrerin. Als sie durch die mentale und körperliche Belastung der Pflege ihres Mannes mit einem Burn-out und Depressionen im Krankenhaus landet, wird die Situation für Karin S. dramatisch. In der Wohnung der Eltern findet sie einen Stapel Rechnungen, Zahlungserinnerungen und Mahnungen – und wendet sich daraufhin an einen Beihilferater. Dieser holt sofort die unerledigten Anträge, unsortierten Krankenkostenabrechnungen und Belege ab. Bei der Bearbeitung zeigt sich, dass die Eltern gut vorgesorgt haben, die gesamten Krankenkosten können mit einem Minimum an Eigenanteil bei den Kostenträgern geltend gemacht werden.

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Quelle von ein Stapel an Rechnungen, Zahlungserinnerungen und Mahnungen: Angehörige von Beihilfeberechtigten können sich in einem solchen Fall an einen Beihilferater wenden von djd, MEDIRENTA und Foto von PB.

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